Wie man sieht wurde ein neuer Blog eröffnet. Finden wir gut, denn es ist unserer. Nun können wir der Welt unsere glorreichen Gedankengänge und Gespräche darlegen. Wir können schreiben und Bilder malen, oder sie auch einfach anderen klauen und einfügen und dann kann sie jeder angucken. Warum wir das gut finden wissen wir aber nicht, man muss seine Gedanken schließlich nicht mit aller Welt teilen und ist vielleicht trotzdem so zufrieden wie die Nacht dunkel. Leider sind wir uns in den letzten Jahren schrecklich in dieser Dunkelheit verlaufen und versuchen jetzt Licht in unsere verlorenen Seelen zu bringen, indem wir sie beleuchten. In aller Öffentlichkeit. Wir suchen hoch offiziell unser Gück!
Denn im Prinzip ist es ja so. Wir werden geboren und wachsen und gehen zur Schule und naja fangen irgendwann, wohl oder übel, unser eigenes Leben an. Zumindest sollte das der Fall sein. So hatte ich von meiner Seite aus betrachtet eine sehr nette, fast kitschige Kindheit und durfte, musste, sollte, am Land aufwachsen. (Nur nebenbei: Wir sprechen nun von mir, weil die Tastatur nur Platz für 10 Finger hat und wir zwar oft ohne Kopf, aber meistens mit jeweils zwei Händen durch die Gegend hoppeln.) So hatte ich immer viele Bäume und ein paar Kühe zum spielen und eine Großmutter, welche sich zur Mittagszeit gerne auf den Balkon stellte und ihren besten Sopran auspackte, um alle zum Mittagessen zu rufen.
Ich konnte mir aussuchen welche Schule ich besuchen wollte, mit welchen Leuten ich zu tun haben wollte und ob ich auffallen wollte oder nicht. Im Allgemeinen passierts einfach, dass man auffällt, oder auch nicht. Aber ich wusste, dass ich theoretisch auch einfach nicht auffallen hätte können und ein glücklicheres glücklicheres Leben haben. Aber da fängt es schon an. Die meisten meiner Freunde, einige bekennen sich sogar öffentlich dazu meine Freunde zu sein, blieben dort. Dort wo wir schon immer waren. Und jetzt kommts: Sie sind glücklich. Einfach so! Arbeiten oder studieren oder machen halt einfach was man so macht, wenn ma so alt ist wie ich und eben dort ist. Nun ja, ich bin weg. Also nicht mehr dort. Und ich verstehe auch nicht warum. Weiterhin zu leben, wo ich bereits glücklich war, kam so gar nicht in die Tüte. Unter keinen Umständen!
Nun ja, Berlin bietet im Gegensatz alles was man so toll findet und haben will und geil ist. Man hat einfach alle Möglichkeiten. Demnach ist auch alles möglich. Doch braucht man das wirklich um ein glückliches Leben zu haben? Ich anscheinend schon. Trotzdessen, dass ich momentan nicht unbedingt vom Glück verfolgt bin, oder von der Muse geküsst, oder ein unheimliches It-Girl, oder einfach so, ganz spontan super reich wurde. Ich weine oft, bin oft erdrückt von der Stadt. Aber ich will nicht zurück. Nein ich kann nicht zurück. Nein, nein, nein. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich hier die Möglichkeit habe, der Mensch zu werden der ich wirklich bin. Aber die eigentliche Frage ist doch die, ob ich es schaffe hier glücklich zu sein?
Und damit meine ich das absolute Glück. Das wo alles Schwarzwälderkirschtorte ist, weil Käsekuchen mögen wir nicht, zumindest meine Wenigkeit. Aber angenommen wir hätten die Torte, müssten dann natürlich aufhören zu jammern und eigentlich alles gut finden, weil man ja glücklich ist, wie bekommt man sie? Vielleicht gibt es eine Bäckerei, welche diese Törtchen anbietet, aber eine ziemlich harte Tür hat, denn es kommt ja offensichtlich nicht jeder rein. Zudem heißt es ja immer, man ist seines eigenen Glückes Schmied, aber was wenn der Hammer einfach nicht groß genug ist, oder das Feuer nicht heiß genug? Kann wirklich jeder glücklich werden? Abgesehen davon, dass der Großteil der Menschheit in erheblicher Armut lebt, welche, wie ich zugeben muss, in keiner Relation zu der Armut steht, in welcher ich mich gerade befinde, vermute ich, dass es einen großen Unterschied macht wie hoch die eigenen Ansprüche geschraubt sind und was man braucht um glücklich zu sein. Nur wieso dann die großen Unterschiede, bei jenen, die quasi den selben Hintergrund haben, also von der selben Basis aus starten?
Hätte jeder einen eigenen Glücksstern, dann wären die jeweiligen Distanzen zwischen der zu beglückenden Person und dem Glück spendenden Stern, wohl sehr unterschiedlich. Viele Lichtjahre voneinander entfernt. Manche hingen dann wohl schon irgendwo in der Stratosphäre rum, und andere, naja die müssten wohl hinter irgendeinem Wurmloch zu finden sein. Aber kann man es trotzdem schaffen den Stern zu finden? Wahrscheinlich schon. Mit viel Fantasie. Oder auch mit ein bisschen weniger. Man muss nur beinhart sein, sich durchbeißen. Am besten über Steine hüpfen die einem so in den Weg gelegt werden, ansonsten wieder aufstehen, wenn man mitten auf der Straße auf den Beton knallt, vor einem Kaffeehaus, mit Fensterfront. Ja das Leben ist ein hartes Brot, und verführt zu galaktisch abgehoben philosophischen Gedanken, aber man kann schließlich alles in eine Tasse Kakao eintunken. Und dann schmeckts auch richtig lecker.
Denn im Prinzip ist es ja so. Wir werden geboren und wachsen und gehen zur Schule und naja fangen irgendwann, wohl oder übel, unser eigenes Leben an. Zumindest sollte das der Fall sein. So hatte ich von meiner Seite aus betrachtet eine sehr nette, fast kitschige Kindheit und durfte, musste, sollte, am Land aufwachsen. (Nur nebenbei: Wir sprechen nun von mir, weil die Tastatur nur Platz für 10 Finger hat und wir zwar oft ohne Kopf, aber meistens mit jeweils zwei Händen durch die Gegend hoppeln.) So hatte ich immer viele Bäume und ein paar Kühe zum spielen und eine Großmutter, welche sich zur Mittagszeit gerne auf den Balkon stellte und ihren besten Sopran auspackte, um alle zum Mittagessen zu rufen.
Ich konnte mir aussuchen welche Schule ich besuchen wollte, mit welchen Leuten ich zu tun haben wollte und ob ich auffallen wollte oder nicht. Im Allgemeinen passierts einfach, dass man auffällt, oder auch nicht. Aber ich wusste, dass ich theoretisch auch einfach nicht auffallen hätte können und ein glücklicheres glücklicheres Leben haben. Aber da fängt es schon an. Die meisten meiner Freunde, einige bekennen sich sogar öffentlich dazu meine Freunde zu sein, blieben dort. Dort wo wir schon immer waren. Und jetzt kommts: Sie sind glücklich. Einfach so! Arbeiten oder studieren oder machen halt einfach was man so macht, wenn ma so alt ist wie ich und eben dort ist. Nun ja, ich bin weg. Also nicht mehr dort. Und ich verstehe auch nicht warum. Weiterhin zu leben, wo ich bereits glücklich war, kam so gar nicht in die Tüte. Unter keinen Umständen!
Nun ja, Berlin bietet im Gegensatz alles was man so toll findet und haben will und geil ist. Man hat einfach alle Möglichkeiten. Demnach ist auch alles möglich. Doch braucht man das wirklich um ein glückliches Leben zu haben? Ich anscheinend schon. Trotzdessen, dass ich momentan nicht unbedingt vom Glück verfolgt bin, oder von der Muse geküsst, oder ein unheimliches It-Girl, oder einfach so, ganz spontan super reich wurde. Ich weine oft, bin oft erdrückt von der Stadt. Aber ich will nicht zurück. Nein ich kann nicht zurück. Nein, nein, nein. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich hier die Möglichkeit habe, der Mensch zu werden der ich wirklich bin. Aber die eigentliche Frage ist doch die, ob ich es schaffe hier glücklich zu sein?
Und damit meine ich das absolute Glück. Das wo alles Schwarzwälderkirschtorte ist, weil Käsekuchen mögen wir nicht, zumindest meine Wenigkeit. Aber angenommen wir hätten die Torte, müssten dann natürlich aufhören zu jammern und eigentlich alles gut finden, weil man ja glücklich ist, wie bekommt man sie? Vielleicht gibt es eine Bäckerei, welche diese Törtchen anbietet, aber eine ziemlich harte Tür hat, denn es kommt ja offensichtlich nicht jeder rein. Zudem heißt es ja immer, man ist seines eigenen Glückes Schmied, aber was wenn der Hammer einfach nicht groß genug ist, oder das Feuer nicht heiß genug? Kann wirklich jeder glücklich werden? Abgesehen davon, dass der Großteil der Menschheit in erheblicher Armut lebt, welche, wie ich zugeben muss, in keiner Relation zu der Armut steht, in welcher ich mich gerade befinde, vermute ich, dass es einen großen Unterschied macht wie hoch die eigenen Ansprüche geschraubt sind und was man braucht um glücklich zu sein. Nur wieso dann die großen Unterschiede, bei jenen, die quasi den selben Hintergrund haben, also von der selben Basis aus starten?
Hätte jeder einen eigenen Glücksstern, dann wären die jeweiligen Distanzen zwischen der zu beglückenden Person und dem Glück spendenden Stern, wohl sehr unterschiedlich. Viele Lichtjahre voneinander entfernt. Manche hingen dann wohl schon irgendwo in der Stratosphäre rum, und andere, naja die müssten wohl hinter irgendeinem Wurmloch zu finden sein. Aber kann man es trotzdem schaffen den Stern zu finden? Wahrscheinlich schon. Mit viel Fantasie. Oder auch mit ein bisschen weniger. Man muss nur beinhart sein, sich durchbeißen. Am besten über Steine hüpfen die einem so in den Weg gelegt werden, ansonsten wieder aufstehen, wenn man mitten auf der Straße auf den Beton knallt, vor einem Kaffeehaus, mit Fensterfront. Ja das Leben ist ein hartes Brot, und verführt zu galaktisch abgehoben philosophischen Gedanken, aber man kann schließlich alles in eine Tasse Kakao eintunken. Und dann schmeckts auch richtig lecker.
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| Am besten die Sterne in Kakao den eintunken! |

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